Blindway -
Blind geführt und sicher am Seil ...


Über 300 Kinder und Jugendliche aus der Seidenstadt standen in der Woche vom 4. bis zum 8. Oktober vor einem besonderen Erlebnis: Sie mussten mit verbundenen Augen und nur mit einem Führungsseil als Orientierung in der Hand durch einen Hindernisparcours gehen. Aufgebaut war dieser „Blindway“ vom Verein „Abentoyer-Niederrhein“ in Kooperation mit dem Trägerwerk für kirchliche Jugendarbeit e.V. im Jugendhaus auf der Felbelstraße. Vereinsmitglieder hatten mit allerhand Material in der Tiefgarage des Jugendhauses und den Kellerräumen einen spannenden und aufregenden Hindernisweg gebaut, der mit verschiedenen Untergründen und Sinneseindrücken bestückt war.

Nach einer kurzen Einführung ging es für die Teilnehmer durch einen Kellerschacht hinab in die Finsternis. Schulklassen der Hauptschule Prinz-Ferdinand, der Linner- Burg-Schule und der Gesamtschule Kaiserplatz nutzten den Parcours ebenso wie Kinder und Jugendliche verschiedener offener Jugendeinrichtungen oder der Pfadfinder vom Stamm St. Michael aus Lindenthal.

Mensch das war Krass, nichts zu sehen und nur mit Händen und Füßen sich den Weg zu suchen. Es war anstrengend, hat aber super viel Spaß gemacht und war eine echte Herausforderung “, meinte Markus nach der Durchquerung.

Für die Veranstalter vom Abentoyer Verein Niederrhein sind aber noch andere Aspekte wichtig:„Wenn die Kinder blind hier durchlaufen, werden sehr intensive Sinneserlebnisse vermittelt. Außerdem wollen wir erreichen, dass die Teilnehmer im Parcours gut auf sich aufpassen und sich nicht wehtun“, sagt Christel Bähner-Hox, die Leiterin der Kinder - und Jugendeinrichtung Café OJE im Jugendhauses Felbelstraße.

Um dies sicher zu stellen waren meist sechs Vereinsmitglieder im Sicherungseinsatz, „Viele Kinder erzählen hinterher, sie hätten vorher so ein komisches Gefühl gehabt, weil sie nicht wussten, was auf sie zukommt,“ berichtet Klaus von der Heiden vom Verein Abentoyer. „Wenn sie hinterher sagen können, ich habe mich trotzdem getraut und meine Angst überwunden, so ist das für viele ein Erlebnis, das sie sonst kaum entwickeln können.“, meint der Erlebnispädagoge.

Für die Gesamtschule Kaiserplatz, die sieben Gruppen den Besuch des Parcours ermöglichte, war der Blindway übrigens ein Teil der Projektwoche „Ran an die Zukunft“. „Wir wollen den Jugendlichen zeigen, dass jeder allein auf sich gestellt mit seinen Mitteln an sein Ziel gelangen kann. Was der Einzelne daraus macht, konnte hier in phantasievoller Form ausprobiert werden.“ meint Schul-Sozialpädagoge Peter Schroers.

Der Blindway wurde nach der Premiere im Jahr 2006 zum zweiten Mal vom Verein „Abentoyer-Niederrhein e.V.“ in Kooperation mit dem Café OJE und der KRETA, beides Einrichtungen des Trägerwerks, durchgeführt. Die Aktion wurde mit Mitteln des Landesjugendplans NRW gefördert.

Wir hoffen und wünschen uns eine Wiederholung der Aktion“ so Bärbel Kulcke vom Vorstand des Vereins, „denn einige Schulen und Einrichtungen konnten auf Grund mangelnder Zeit-Kapazitäten nicht bedient werden.“ Der Verein Abentoyer ist neben dem Blindway bei Berufsorientierungs Camps und vielen erlebnispädagogischen Aktionen am gesamten Niederrhein aktiv.

Angekommen:


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A
bentoyer goes geocachen - erste Erfolge

so sieht es aus,

völlig berauscht, man sieht es an der verwackelten deutlichkeit der bilder
haben gestern erste mitglieder von abentoyer sich ins
geocachen gestürzt, und sind nach fundierter einführung
fündig geworden.
schatz und mitglieder sind wohlauf.









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